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...heute


Die Beschäftigung mit der Elektrotechnik und Elektronik ist immer noch vorhanden, wenn auch nur zeitweise. Es kommt auch öfter vor, daß ich für längere Zeit, z. B. für ein oder mehrere Jahre kaum etwas mache, da es noch andere vorrangige Hobbys gibt wie Wetterfotografie und Astronomie.

Allerdings wird das ständige Arbeiten am PC auf Dauer etwas eintönig. Daher kehrt von Zeit zu Zeit das Interesse an der Elektrotechnik und Elektronik immer wieder zurück und die im Jahr 2003 eingerichtete Bastelecke ist nach wie vor im Arbeitszimmer vorhanden. Besonders an den langen Abenden in der dunklen Jahreszeit, wenn es draußen kalt oder neblig trüb ist, es stürmt oder regnet, ist genügend Zeit um mal etwas zu basteln oder zu löten.


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Winterzeit = Bastelzeit!


Daher bin ich auch kein Hasser der dunklen Jahreszeit, sondern finde sie sehr schön. Meistens freue ich mich schon im August auf den kommenden Herbst und Winter, wenn es abends früher dunkler wird und man sich (endlich) mal wieder in Ruhe an den Basteltisch setzen kann! Die abends früh einsetzende Dunkelheit mit den Straßenbeleuchtungen macht die Stimmung nahezu perfekt.



Heutige Aktivitäten

Auch heute baue ich überwiegend einfache und kleine Schaltungen auf, die meist auf Grundschaltungen beruhen. Beispiele sind Konstantstromquelle, Gegentaktstufe, Sensorschalter oder der Multivibrator, mit dem man vielerlei Blink- und Geräuscheffekte erzeugen kann. Auch einen einfachen Sinusgenerator habe ich mir selbst gebaut.

Die aufgebauten Schaltungen müssen nicht immer einen Sinn haben oder einer späteren Verwendung dienen - wichtig ist alleine der Spaß an den Basteleien und vor allem lernt man bei jeder Schaltung immer etwas dazu. Ich bin auch eher ein Fan von konventionellen Schaltungen mit Transistoren oder einfachen IC's wie den NE 555. Mit modernen Microcontrollern und anderen digitalen Dingen und erst recht mit SMD hab ich das nicht so. Daneben führe ich einfache Messungen mit dem Oszilloskop durch.


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So sieht der Arbeitstisch heute aus


Besonders im Winter sehe ich mir ab und zu auch mal neue Dinge an, z. B. Grundschaltungen oder Bauteile, die man vorher nur vom Namen her kannte. Das wichtigste dazu fasse ich kurz zusammen und füge es dieser Seite hinzu. Wenn man sich für längere Zeit mit anderen Dingen beschäftigt, vergißt man auch einiges und dann kann man auf diese Unterlagen zurückgreifen.


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Der Autor am Arbeitstisch


Entwickelt habe ich Schaltungen noch nicht. Auch mit komplexer Mathematik und ehlend langen Gleichungen, wie man sie oft auf den Seiten der Unis findet, habe ich nichts am Hut. Daher bezeichne ich mich eher als elektronisch Interessierten. Es gibt auch noch sehr viele Dinge, mit denen ich mich noch gar nicht beschäftigt habe, z. B. Steuerungs- und Regelungstechnik, Gatter, Digitalanzeigen, Microcontroller oder Schaltnetzteile. Das wären vielleicht Themen für zukünftige Jahre, sofern dazu Zeit vorhanden ist.


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Beispiel einer einfachen Schaltung
Ein kleiner Gegentaktverstärker - gleich in doppelter Ausführung auf einer Streifenplatine


Auch ist mein Kenntnisstand nicht so groß um Fernseher, Videorecorder und andere defekte Geräte zu reparieren. An Fernseher geh ich wegen der Hochspannung erst gar nicht ran und bei anderen Geräten mach ich nur kleine Reparaturen oder Wartungen, z. B. Videorecorder und Tapes reinigen oder einen kaputten Elko tauschen. Bei größeren Problemen gebe ich meine Geräte lieber in die Werkstatt zu einem erfahrenen Techniker, der täglich Geräte repariert und viel mehr Erfahrungen hat. Und das ist eben der Unterschied zwischen Beruf und Hobby.

Neben zeitweiligem Basteln gehört auch das Herumstöbern in Büchern, Zeitschriften und Katalogen oder das Suchen irgendwelcher Dinge im Internet, welches immer wieder eine großartige Hilfe ist! Hier findet man viele Grundlagen und Grundschaltungen der Elektronik. Hin und wieder besuche ich Foren, wo man sehr viel dazulernen und sein Wissen verfeinern kann. Weiterhin habe ich viele Ausgaben der ehemaligen Elektronik Fachzeitschrift "Elo" und gebrauchte ältere Elektronikbücher für wenig Geld bekommen. Und als Begleitung beim Basteln oder Stöbern natürlich noch einen Stapel 80er CD's! Auch erinnere ich mich gerne an frühere Zeiten wie die 80er Jahre, an die damalige Musik, die damaligen Geräte, und was man damals so gemacht und erlebt hat.


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Messen mit dem Oszilloskop
Hier an einer kleinen Schaltung für einen Miniverstärker


Auch mein Vater, der seit Ende der 70er Jahre in einer anderen Stadt wohnt, bastelt nach sehr langer Pause seit 2007 wieder und beschäftigt sich seitdem vor allem mit Schaltnetzteilen. Ich bin aber nach wie vor noch eher ein Fan der konventionellen Trafos.

Auch meine Stereoanlage ist nach wie vor vorhanden. Es muß keine High-Tech-Anlage sein; die gute Mittelklasse reicht völlig. Wichtig ist mir eher, daß die Lautsprecher vernünftig aufgestellt sind (Stereodreieck). Das habe ich in dem doch recht kleinen Zimmer sehr gut hinbekommen - mit einer Über-Eck-Aufstellung die hervorragend klingt!


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Blick in das heutige Wohnzimmer des Autors


Auch brauchbares gesammelt: Vielleicht ein Gerät aus dem Sperrmüll oder von woanders her, diverser Teile wie Schrauben aller Art aus kaputten Möbeln und Geräten, Bauteile, Stecker, Glühlampen oder Netzkabel mit Stecker aus defekten Geräten.


Bitte beachten Sie unbedingt die Warnhinweise!

© Copyright: 2005-2017 Mario Lehwald
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