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Die 2010er Jahre


Schon wieder war ein Jahrzehnt vorbei... Die intensivere Elektronikphase in der Zeit zwischen 2003 und 2007 war Anfang 2010 wieder abgeflacht. Hauptinteressen waren wieder Wetter und Astronomie. Trotzdem ist die Bastelecke nach wie vor vorhanden und in den dunklen Wintermonaten gibt es immer Tage oder Wochen, wo man Lust hat wieder etwas zu machen.



Logbuch von 2010 bis heute

Januar - März 2010:
Der schneereiche Winter war das Highlight, und so war ich vor allem mit Winterfotos beschäftigt und hatte daher weniger Lust zur Elektronik.

April 2010:
Bau einer LED-UV-Lampe in einem Metallgehäuse.

Mai 2010:
Es war immer noch sehr kalt draußen (teils nur bis 8 Grad), und dazu oft bedeckt. Daher war für drinnen noch viel Zeit und ich baute nun endlich meinen IC-Verstärker mit dem TDA 1518 BQ auf. Das Gehäuse war ja schon seit Dezember fertig gebohrt. Bei einigen kleinen Selbstbauschaltungen in Gehäusen nachträglich Verpolungsschutzdioden eingebaut. Weiterhin begann ich ein symmetrisches Netzteil mit 9 Volt Ausgangsspannung zu bauen. Die kleine Gegentaktstufe inklusive Minilautsprecher in dem blau-transparenten Gehäuse wurde ebenfalls fertig gemacht.

Weiterhin fiel mir auf, daß wieder ein großer Teil der alten Straßenlaternen mit den weißen Leuchtröhren z. B. an der Eckernförder Straße durch die neuen Natriumdampfhochdrucklampen ersetzt wurden. Zum Glück habe ich 2009 von den alten Lampen einige Fotos gemacht, auch in der Dämmerung.


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Einstellen des Arbeitspunktes bei der Gegentaktstufe im Mai 2010


Juni 2010:
Eigentlich ist die Bastelzeit bei mir der Winter. Aber wenn man schon dabei war, wurde nach und nach gleich alles, was auf dem Plan stand, fertig gemacht. Zunächst baute ich weiter an dem symmetrischen Netzteil mit 9 Volt Ausgangsspannung. Weiterhin Bau einer kleinen Minibox aus MDF für den Basteltisch, die dazu dienen sollte, NF-Signale von kleinen Schaltungen hörbar zu machen. Und das Gehäuse läßt sich bei warmen Temperaturen viel besser lackieren! Weiterhin habe ich gebraucht für fast nichts ein Tape von JVC bekommen, das in einem guten Zustand war!

Juli 2010:
Wo sollte das neue Tape hin? im Wohnzimmer sind schon zwei und kein Platz mehr. Am liebsten hätte ich es übern Basteltisch. Aber ebenfalls kein Platz mehr, weil alle Regale voll. Also überlegt: Die paar Ordner links oben über dem Basteltisch können woanders hin, vielleicht auch mal was an Papier ausmisten? Anstelle der Ordner wurde ein Zwischenregal gesetzt, und dort die 6 blauen Kästen mit den Kabelresten hineingestellt. So landete das Tape genau über dem Basteltisch, wo vorher die 6 Kabelkästen standen. Da wegen dem neuen Zwischenregal noch etwas Platz über war, wurden 6 weitere blaue Kästen besorgt und dort die Computerkleinteile einsortiert.

Die Ordner kamen in ein kleines Standregal am Fenster, das neu gebaut wurde. Letztlich war ich mit diesen Arbeiten einige Abende beschäftigt.


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Kleiner Umbau im Juli 2010
Links oben ein neues Zwischenregal, die Ordner sind weg, einige blaue Kästen neu hinzugekommen und rechts steht nun ein Tape.


Gebraucht für weniger als 10 Euro einen funktionstüchtigen Pioneer-Verstärker bekommen! Dieser wurde am Basteltisch gegen den Selbstbauverstärker getauscht und kam auf das Regal unterhalb des neuen Tapes; also hieß es wieder etwas Platz machen...

August 2010:
Angefangen wurde der Bau einer zweiten LED-UV-Lampe in einem Kunststoffgehäuse. Weiterbau an dem symmetrischen Netzteil mit 9 Volt Ausgangsspannung.

November 2010:
Von einem Sparladen günstig für einige Euros zwei VHS-Recorder bekommen. Diese wurden gereinigt. Da ich abends mal wieder etwas Zeit hatte, habe ich mir die Grundlagen zu Videorecordern angesehen und in der Rubrik Video ein wenig dazu geschrieben.


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Reinigung eines VHS-Recorders
den ich für einige Euro bekommen habe


März 2011:
Für astronomische Zwecke Bau einer weiteren LED-Lampe, mit einer roten und einer gelben LED, die wahlweise geschaltet werden können und deren Helligkeit mit einem Poti einstellbar ist. Ansonsten bis zum Sommer 2011 viel Beschäftigung mit der Astronomie.

Juli 2011:
Einige Fehler auf der Seite korrigiert.

August 2011:
Das Materialregal durchgesehen. Viele Dinge gereinigt (entstaubt oder abgewischt). Leider war an einigen Teilen die hinten im Regal standen (Motoren, Steckernetzteile) etwas Schimmel dran, der mit Isopropanol entfernt wurde. Einige Bilder und kleine Erweiterungen im Logbuch hinzugefügt.


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Die Bastelecke im August 2011


Da es bald keine Glühlampen mit 60 Watt mehr gibt, nochmal sehr günstige Angebote wargenommen und zugeschlagen. In der Deckenleuchte des Arbeitszimmers sind Glühlampen besser, weil das Arbeitszimmer auch der Durchgang zum Wohnzimmer ist und die Deckenleuchte fast nur zum Durchgehen ins Wohnzimmer kurz eingeschaltet wird. Ansonsten ist im Arbeitszimmer fast nur die Leuchte übern Basteltisch in Betrieb, wo ich seit 1995 eine Kompaktleuchtstofflampe verwende, genau wie im Wohnzimmer.

Von einem Fernsehtechniker einige Tonbandgeräte und ein Tape bekommen, da er in seiner Werkstatt am Aufräumen war und diese auch nicht mehr lange bestehen soll. Das AS 5004 war in Ordnung und wurde gereinigt. Ein Uher Variocord 263 war soweit in Ordnung und wurde gereinigt, aber die kleinste Bandgeschwindigkeit (4,75 cm/s) ging nicht. Das Gerät ging nochmal zum TV-Techniker, er wollte es versuchen und meinte wäre ja sonst schade drum. Reparatur war aber nicht mehr möglich, da die Gummirolle abgenutzt war. Da die anderen Bandgeschwindigkeiten 9,5 cm/s und 19 cm/s funktionierten, behielt ich das Gerät. Die beiden anderen Uher Variocord 263 waren defekt, eines machte überhaupt nichts mehr, beim anderen war die Endstufe kaputt. Da ich mit der Reparatur von Geräten nicht so viel Erfahrungen habe, und auch erheblichen Platzmangel in dem kleinen Zimmer, entschloss ich mich diese beiden Geräte wieder abzustoßen.

September 2011:
Die Rubrik Tape-Decks wurde erweitert und die Grundlagen zum Spulentonband hinzugefügt.

Oktober 2011:
Viel Arbeit! Das Materialregal, das links vom Fenster bis in die Raumecke reicht, wurde abgezogen. Beim Ausräumen wurde auf einigen Dingen aus dem Regal weißer Schimmel sichtbar, der mit Alkohol entfernt wurde. Die Holzleisten, die im Regal als Abstandshalter zur Rückwand dienten, waren teilweise kalt, nass und schimmlig. Die 5 cm Abstand des Regals von der unisolierten Außenwand reichten scheinbar nicht aus. Außerdem verdeckte das Regal die Raumecke zur Innenwand komplett! Was tun? Zunächst wurde die Raumecke und die Außenwand bis zum Fenster neu tapeziert. Auf dem Dachboden lag ein gleich aussehendes Regal, das 20 cm kürzer war. So wurde das Regal nach dem Streichen der neuen Tapete gegen das kürzere getauscht und der Wandabstand auf 16 cm erhöht. Die direkte Raumecke ist durch das kürzere Regal jetzt frei. Da im neuen Regal weniger Platz vorhanden ist, wurden einige Dinge, die nicht mehr von Nutzen waren, aussortiert. Durch das Aussortieren von Dias und einigen nicht mehr benötigten Ordnern wurde an anderer Stelle wieder etwas Platz geschaffen. Das Aussortieren, Reinigen und Neueinräumen dauerte über eine Woche.


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Entfernen der alten Tapete hinterm Materialregal (links)
Das neue 20 cm kürzere Regal (rechts)


Im Wohnzimmer gibt es links vom Fenster das gleiche Problem. Dort steht das Eckregal mit der Stereoanlage. Auch dort war ein Regalboden sowie einige Netzkabel mit einem weißen Schimmelbelag überzogen.

November 2011:
Im Wohnzimmer die besagte Ecke neu tapeziert und gestrichen. Das Eckregal, das dort vorher stand, wurde entfernt und dafür ein normales Regal aus schwarzen Spanplatten gebaut. Das neue Regal wurde an die Innenwand gestellt mit etwa 25 cm Abstand von der Ecke entfernt. Gleichzeitig entschied ich nach langem Überlegen, den Zweisitzter gegen einen Sessel zu tauschen, so daß jetzt zwei Sessel vorhanden sind. Dadurch ist es möglich, ein weiteres Eckregal von der Nordaußenwand an eine Innenwandecke zu versetzen, wodurch die Nordaußenwand deutlich entlastet wird, weil sie nicht mehr so stark zugestellt ist!

Weiterhin lassen sich durch die geringere Breite des neuen Sessels die Lautsprecher um 20 cm zusammenschieben, was nun ein perfekt gleichseitiges Stereodreieck mit 1,6 Meter Kantenlänge ergibt. Die Mittenortung ist dadurch etwas schärfer und besser geworden.

In Zukunft muß gerade auch im Winter mehr gelüftet werden, und zwar mit komplett offenem Fenster! Dazu gehört auch eine ständige Kontrolle der Luftfeuchtigkeit im Raum. Wird der nächste Sommer wieder so langanhaltend und grausam naß, ist die Anschaffung eines elektrischen Luftentfeuchters sinnvoll.


Fortsetzung folgt...



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