Die verschiedenen Arten der Gleichrichtung wurden bereits hier beschrieben. Hier gehts nur um den Gleichrichter als Halbleiterbauteil selbst.
Der Gleichrichter besteht aus mehreren Dioden. Meist findet man den sogenannten Brückengleichrichter, in dem vier Dioden in der sogenannten Zweipuls-Brückenschaltung verschaltet sind. Er ist als komplettes Bauteil in einem Gehäuse für verschiedene Stromstärken erhältlich.
Die Zweipuls-Brückenschaltung
Die gleichgerichtete Spannung
Gleichrichter sind in verschiedenen Bauformen und Größen zu bekommen. Das folgende Bild zeigt einige Beispiele für Gleichrichter:
Verschiedene Gleichrichter
Die Bezeichnungen der Gleichrichter sind ebenfalls genormt und sehen immer so aus:
Ein Beispiel: Der Gleichrichter auf dem Bild unten enthält eine Brückenschaltung, hat eine maximale Eingangsspannung von 80 Volt und ist für kapazitive Lasten geeignet. Der zulässige Strom beträgt 1,5 Ampere mit und 1,0 Ampere ohne Kühlkörper. Die beiden Eingänge für die Wechselspannung sind mit einer Welle markiert. Bei Plus und Minus wird die Gleichspannung abgenommen.
Die Gleichspannung am Ausgang des Gleichrichters ist allerdings noch gepulst, also wellig (siehe das Bild weiter oben). Sie muß durch das Nachschalten eines Kondensators geglättet werden.
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