Für viele elektronische Anwendungen ist eine stabilisierte Gleichspannung erforderlich. Stabilisiert heißt, daß die Spannung unabhänging von der angeschlossenen Last und dem fließenden Strom immer gleich bleibt.
Zur Spannungsstabilisierung gibt es Regler-IC's, die man auch Festspannungsregler nennt. Es gibt sowohl Regler die eine feste stabilisierte Ausgangsspannung liefern (LM 78.. und LM 79..) als auch welche, deren Ausgangsspannung einstellbar ist.
Für die Spannungsstabilisierung werden am häufigsten Festspannungsregler mit der
Bezeichung LMxxx benutzt. Sie sind für verschiedene Ausgangsspannungen erhältlich,
z. B. für 5, 6, 9, 12 oder 24 Volt. Daneben gibt es auch Regler für negative
Ausgangsspannungen.
Festspannungsregler für feste positive Ausgangsspannungen:
Festspannungsregler für feste negative Ausgangsspannungen:
Damit die Regler ordentlich arbeiten, muß die Eingangsspannung am Regler immer 2 bis 3 Volt höher liegen, als ihre Ausgangsspannung! Die Regler der Serie LM vertragen eine maximale Eingangsspannung von 35 Volt. Der Strom darf maximal 1 Ampere betragen, was für die meisten elektronischen Schaltungen völlig ausrreicht. Wer vor hat Leistungsnetzteile zu bauen, muß auf andere Bauelemente zurückgreifen!
Festspannungsregler LM 7806, 7805 und 7909
Die Anschlußbelegungen der Regler sind leider nicht einheitlich. In den Datenblättern sind meist die folgenden Anschlußbelegungen zu finden. Beim Kauf solcher Regler sollte man sich aber immer noch einmal über die richtige Anschlußbelegung erkundigen. Ein verpolt angeschlossener Regler wird nämlich sofort zerstört!
Die Anschlußbelegung der Festspannungsregler laut Datenblatt
Jeder Festspannungsregler sollte unbedingt mit zwei Kondensatoren versehen werden. Diese dienen dazu, um ein Schwingen der Schaltung zu vermeiden. Besonders die Regler für die negativen Ausgangsspannungen scheinen dagegen empfindlich zu sein. Die Kondensatoren sollten daher auch so nahe wie nur möglich an dem Regler positioniert werden!
Die Werte der Kondensatoren laut Datenblatt
Die Festspannungsregler sind kurzschlußfest, können aber eines überhaupt nicht ab: Wenn die Ausgangsspannung einmal höher wie die Eingangsspannung sein sollte! Dadurch werden die Regler zerstört. Damit dieses Problem erst gar nicht auftreten kann, wird der Regler mit einer Diode überbrückt, deren Kathode mit dem Eingang und deren Anode mit dem Ausgang des Reglers verbunden ist. Eine eventuell auftretende höhere Ausgangsspannung kann so über die Diode abfließen. Man nennt so eine Diode auch Freilaufdiode.
Festspannungsregler mit Freilaufdiode
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