Gewisse Bauteile wie z. B. Operationsverstärker benötigen eine positive und eine negative Spannung, also eine sogenannte symmetrische Spannungsversorgung.
Im Prinzip gibt es keine negative Spannung. Negativ heißt nur "weniger". Für eine symmeterische Spannungsversorgung braucht man entweder einen Trafo mit Mittenanzapfung oder mit zwei Ausgangswicklungen, die in Reihe geschaltet werden. Die Brücke der in Reihe geschalteten Ausgangswicklungen dient dann als Masse. Der Punkt 0 Volt ist dann die negative Spannung und der andere Punkt die positive Spannung. Ein Beispiel mit zwei Ausgangswicklungen von 9 Volt:
Positive und negative Gleichspannung
Wie man sieht, hat die Bezugsmasse hier eigentlich 9 Volt. Aufgebaut wird so ein Netzteil mit zwei Festspannungsreglern, einen von der Art LM 78.. (für positive Ausgangsspannungen) und einen der Art LM 79.. (für negative Ausgangsspannungen):
Schaltung eines stabilisierten Netzteils mit symmetrischer Spannung
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