Spannungsquellen wie z. B. Batterien oder Akkus lassen sich in zwei Arten zusammenschalten. Man kann entweder ihre Spannungen oder ihre Ströme addieren.
Schaltet man Spannungsquellen in Reihe, so addieren sich ihre Einzelspannungen. Der Strom oder die Kapazität bleiben dabei gleich.
Reihenschaltung von Spannungsquellen
Als Beispiel drei Batterien mit je 1,5 Volt
Batterien werden oft in Reihe geschaltet, um die Ausgangsspannung zu erhöhen, z. B. bei Taschenlampen, Radios, Handfunkgeräten usw. Dabei ist darauf zu achten, daß immer nur Zellen mit gleichen Kapazitäten in Reihe geschaltet werden! Ansonsten wird die Zelle mit der geringsten Kapazität schneller entladen und die Gesamtspannung bricht zusammen.
Schaltet man Spannungsquellen parallel, so addieren sich ihre Ströme oder Kapazitäten. Die Spannung bleibt dagegen gleich.
Parallelschaltung von Spannungsquellen
Als Beispiel zwei Bleiakkus mit je 12 Volt
Bei der Starthilfe werden z. B. zwei Bleiakkus parallel geschaltet, um so die Kapazität zu erhöhen, damit das Fahrzeug mit der schwachen Batterie wieder starten kann.
Es dürfen immer nur Spannungsquellen (Batterien oder Akkus) mit gleichen Ausgangsspannungen parallel geschaltet werden!
Haben zwei parallelgeschaltete Spannungsquellen unterschiedliche Ausgangsspannungen, dann fließt auch ohne Belastung ein Ausgleichsstrom von der Spannungsquelle mit der höheren zu der mit der niedrigeren Spannung. Dadurch werden die Zellen schnell entladen.
Parallelschaltung von Spannungsquellen unterschiedlicher Ausgangsspannungen
Der Spannungsunterschied zwischen beiden Zellen beträgt hier 6 Volt
und es fließt auch ohne Belastung ein Ausgleichsstrom
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