Jeder Magnet hat zwei Pole, einen Nord- und einen Südpol. An diesen beiden Polen ist die Anziehungskraft eines Magneten am stärksten. Zwischen den Polen gibt es einen kleinen Bereich, wo keine magnetischen Kräfte herrschen - die sogenannte neutrale Zone.
Hängt man einen kleinen Stabmagneten drehbar auf, so richtet er sich in die geografische Nord-Südrichtung aus. Der Nordpol des Magneten zeigt zum geografischen Nordpol, der Südpol zum geografischen Südpol der Erde.
Ungleichnamige Magnetpole ziehen sich an, gleichnamige Magnetpole stoßen sich ab.
Ungleichnamige Magnetpole ziehen sich an
Gleichnamige Magnetpole stoßen sich ab
Teilt man einen Magneten genau in der Mitte, dann erhält man keine einzelnen Magnetpole. Vielmehr besitzt jedes der beiden geteilten Magnetstücke wiederum einen Nord- und einen Südpol!
Teilung eines Stabmagneten
Bringt man die ungleichnamigen Pole von zwei Stabmagneten zusammen, dann entsteht ein einzelner Magnet mit zwei neuen Polen. Die Verbindungsstelle ist dann die neutrale Zone.
Zusammenfügen von zwei Stabmagneten
Um die Pole eines Magneten zu bestimmen, nimmt man am besten einen Magneten der gekennzeichnete Pole besitzt (Probemagnet). Der Nordpol des unbekannten Magneten ist die Fläche, die den Südpol des Probemagneten anzieht. Es geht auch mit einem Kompass. Der Nordpol des unbekannten Magneten ist die Fläche, zu der sich der Südpol der Kompaßnadel ausrichtet.
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