Im Innern eines Magneten und im Raum um ihn herum herrscht ein Kraftfeld, das auf alle ferromagnetischen Stoffe wirkt. Man nennt dieses Kraftfeld Magnetfeld.
Streut man Eisenspäne auf eine Glasplatte und legt unter diese einen Stabmagneten, so richten sich die Eisenspäne entlang bestimmter Linien aus. Diese Linien nennt man magnetische Feldlinien. Sie zeigen die Richtung der magnetischen Kraftwirkung an. Je enger die Feldlinien zusammenliegen, desto stärker ist das Magnetfeld. Die Stärke eines Magnetfeldes wird in Tesla angegeben.
Magnetische Feldlinien eines Stabmagneten
Magnetische Feldlinien zwischen ungleichnamigen Polen
Magnetische Feldlinien zwischen gleichnamigen Polen
Auch jeder vom Strom durchflossene Leiter ist von einem Magnetfeld umgeben. Bei einer vom Strom durchflossenen Spule überlagern sich die Magnetfelder der einzelnen Windungen. Es entsteht dabei ein Magnetfeld, welches dem eines Stabmagneten ähnlich ist.
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