Widerstände dienen dazu, den fließenden Strom zu begrenzen. Es gibt Widerstände, die einen festen Wert haben, als auch welche, deren Wert veränderlich oder einstellbar ist.
Die Einheit des Widerstandwertes ist Ohm. Wie Spannung, Strom
und Widerstand zusammenhängen, ist beim Ohmschen Gesetz
beschrieben. In Schaltbildern werden Widerstände mit R bezeichnet. Ihr Wert wird entweder in Ohm oder
Kiloohm angegeben. Im letzteren Fall erscheint meist hinter dem Wert der Buchstabe K. Die Angabe
"R2 560" bedeutet, daß dieser Widerstand mit R2 bezeichnet wird und einen Wert von 560
Ohm hat. Die Angabe "R5 47 K" bedeutet, daß dieser Widerstand mit R4 bezeichnet wird
und einen Wert von 47 Kiloohm hat.
Es gibt Festwiderstände, die einen festen Widerstandswert haben als auch einstellbare Widerstände, sogenannte Potentiometer, kurz auch Poti genannt. Bei ihnen ist der Widerstand von 0 Ohm bis zum Widerstandswert des Potis einstellbar. Im Grunde genommen ist solch ein Poti ein Spannungsteiler.
Man unterscheidet verschiedene Arten von Widerständen. Die wichtigsten sind:
Am weitesten verbreitet sind bei kleinen Leistungen die Kohleschichtwiderstände. Es gibt sie für verschiedene Leistungen z. B. für 1/4, 1/2, 1 oder 2 Watt. Die Widerstandswerte sind meist mit Farbringen auf diesen codiert. Manchmal ist auch der Widerstandswert direkt aufgedruckt. Allerdings hat der angegebene Wert immer eine gewisse Toleranz von einigen Prozent nach oben oder unten. Der Toleranzwert ist ebenfalls durch einen Farbring codiert.
Verschiedene Kohleschichtwiderstände mit 1/4 Watt Leistung
Verschiedene Kohleschichtwiderstände mit 2 Watt Leistung
Besonders kleine Toleranzen haben Metallfilmwiderstände. Diese werden gerne in hochwertigen Schaltungen eingesetzt.
Bei höheren Leistungen benutzt man Keramik- oder Drahtwiderstände. Diese haben allerdings auch eine gewisse Induktivität, was bei Wechselspannungen zu beachten ist!
Keramikwiderstände mit 10 Watt Leistung,
oben rechts einer mit 5 Watt.
Alte Widerstände aus den Bastelresten meines Vaters!
Diese wurden früher oft in Röhrengeräten verwendet.
Zu beachten ist bei allen Widerständen stets die Verlustleistung. Sie ergibt sich aus dem Strom multipliziert mit dem Spannungsabfall an diesem Widerstand. Die Verlustleistung wird in Wärme umgesetzt. Wird die höchstzulässige Verlustleistung überschritten, brennt der Widerstand durch und wird zerstört.
Das passiert, wenn Kohleschichtwiderstände überlastet werden!
Der untere ist wegen Überlastung durchgebrannt
Bitte beachten Sie die Hinweise zur Seite!