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Warnhinweise


Bevor man mit dem Elektronikbasteln beginnt, sind einige Warnhinweise angebracht. Die unter Bastelprojekte vorgestellten Schaltungen werden mit ungefährlichen Kleinspannungen unter 24 Volt betrieben. Ich habe sie selbst aufgebaut und sie funktionieren bei mir einwandfrei.

Bei den Netzteilen kommt die Netzspannung mit ins Spiel. Hier sollten nur Personen rangehen, die die dazu nötigen Kenntnisse haben! In Zweifelsfällen ist immer ein Fachmann zu Rate zu ziehen bzw. unter fachkundiger Aufsicht zu arbeiten! Entsprechende Warnhinweise sind den einzelnen Projekten beigefügt.



Netzspannung kann tödlich sein!
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Achtung:

Die direkte Berührung mit der 230 Volt Netzspannung kann tödlich sein!

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pfeil.gif Wechselspannungen über 50 Volt und Gleichspannungen über 120 Volt sind für Menschen lebensgefährlich!

Für Tiere gilt das gleiche bei Wechselspannungen über 25 Volt und Gleichspannungen über 60 Volt.

Die Berührung mit einer Wechselspannung ist immer gefährlicher als die mit einer Gleichspannung, da es bei Wechselspannungen von 50 Hz bereits zu Herzkammerflimmern kommen kann!


Mehr zur Netzspannung hier.



Keine Hochspannungsexperimente!

Ein Begriff dazu lautet Teslaspule, und das sind mit die gefährlichsten Dinge im Elektronikbereich! Ich habe in diesem Bereich noch gar nichts gemacht und es nur mit dem Lesen über solche Dinge belassen.

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Finger weg von Hochspannungsexperimenten! Da sollte nur jemand herangehen, der die nötige Erfahrung und Kenntnis der Materie hat.



Finger weg von Röhrenfernsehern!

Wer nicht gerade Fernsehtechniker ist und die dazu nötigen Kenntnisse hat, sollte grundsätzlich keine Fernsehgeräte mit Bildröhre öffnen und darin herumgrabbeln oder gar herumbasteln.

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In Fernsehgeräten mit Bildröhren sind auch bei abgezogenen Netzstecker Spannungen von etwa 25.000 Volt in Hochspannungskondensatoren gespeichert! Wer hier nicht genau weiß was er tut, sollte solche Geräte nicht öffnen und daran herumbasteln, was tödlich enden kann. Das gleiche gilt auch für Oszilloskope!


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Finger weg von Fernsehgeräten mit Bildröhren!
Es sei denn, man hat eine Ausbildung als Fernsehtechniker o. ä. gemacht.



Vorsicht vor hohen Spannungen in Röhrengeräten!

Was viele aus der neueren Generation nicht wissen, daß man zwar in laufenden PC's gefahrlos hineingrabbeln kann, das aber keinesfalls bei eingeschalteten Röhrengeräten machen sollte!

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Röhren werden oft mit hohen Anodenspannungen von 100 bis 300 Volt betrieben. Daher sollten Anfänger und junge Bastler nicht mit Röhren rumbasteln, ausgenommen einfache Versuche mit ungefährlichen 12 oder 24 Volt. Eine Reparatur solcher Geräte sollte nur von Fachkundigen vorgenommen werden.


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In Röhrengeräten werden ebenfalls hohe Spannungen verwendet!
Daher Finger weg von eingeschalteten Röhrengeräten!



Vorsicht vor hohen Kurzschlußströmen!

Besonders Bleiakkus haben sehr hohe Kurzschlußströme, aber auch normale Akkus sind im Kurzschlußfall nicht zu unterschätzen.

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Mit Kurzschlußströmen an Bleiakkus ist wirklich nicht zu spaßen! Schon mit 20 Ampere kann man gut schweißen. Bei einem Bleiakku mit hoher Kapazität können im Kurzschlußfall schnell einige 100 Ampere fließen! An Bleiakkus gehört immer eine Sicherung möglichst nahe am Akku. Dazu kann man z. B. Schraubfassungen für Schmelzsicherungen aus dem KFZ-Bereich verwenden.

Bei der Bundeswehr wurde uns gezeigt niemals einen Schraubenschlüssel, den man zum Anziehen oder Losschrauben der Polklemmen benötigt, über einen Bleiakku zu führen. Falls der Schraubenschlüssel herunterfällt und dabei die beiden Batteriepole verbindet, erzeugt er einen Kurzschluß. Durch den hohen Kurzschlußstrom wird er schnell so heiß, daß man ihn nicht mehr anfassen und wegnehmen kann und anschließend verschweißt er sich mit den Polen. Der Kurzschluß ist nicht mehr zu beseitigen und der Akku kann platzen, was hochgradig gefährlich ist!

Auch Mignonakkus, besonders welche hoher Kapazität, können im Kurzschlußfall Kurzschlußströme von mehr als 10 Ampere erzeugen.

Hohe Kurzschlußströme treten im Kurzschlußfall auch an Schaltnetzteilen auf, wie sie z. B. in PC's enthalten sind.

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Mit Kurzschlüssen an Schaltnetzteilen ist nicht zu spaßen! Sowas kann recht schnell mit Brand oder in einer Stichflamme enden, wenn kein ausreichender Kurzschlußschutz vorhanden ist.


Wegen dieser hohen Energien sollte man solche Netzteile nicht zum Basteln oder für Zwecke nehmen, wo man auch mit Strömen von 1 Ampere auskommt. Das tun auch normale Netzteile! Oder man kauft sich ein fertiges Labornetzteil das ausreichend gesichert sind.


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Schaltnetzteile aus PC's können hohe Ströme liefern,
und stellen bei unsachgemäßer Benutzung eine Brandgefahr dar.



Vorsicht vor in Kondensatoren gespeicherten hohen Spannungen!

In Schaltnetzteilen aber auch in Blitzgeräten werden hohe Spannungen in Kondensatoren gespeichert, auch wenn diese Geräte nicht mit der Steckdose verbunden sind! Schon das Öffnen und Hineingreifen kann böse Folgen haben, wenn man nicht genau weiß was man tut.

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Auch wenn z. B. Blitzgeräte mit harmlosen Batterien oder Akkus betrieben werden: Die Energie, die in diesen Kondensatoren gespeichert sind kann ausreichen, um jemanden ernsthaft zu schädigen oder sogar ins Jenseits zu befördern!


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In Blitzgeräten werden hohe Spannungen verwendet,
die in Kondensatoren gespeichert sind.



Vorsicht mit einfachen Minisendern!

Oft findet man sehr einfache Schaltungen, die als Sender kleiner Leistung im UKW-Bereich arbeiten. Die Funktion solcher Schaltungen ist natürlich interessant und man sollte sie auch verstehen.

Allerdings ist der Betrieb von Sendeschaltungen ganz egal welcher Leistung grundsätzlich nur Funkamateuren erlaubt! Auch bei sehr kleinen Leistungen kann die Reichweite noch einen Kilometer oder mehr betragen, so daß das Signal schnell von einem Peilwagen erfaßt wird, und das wird dann richtig teuer!

Weiterhin erzeugen diese einfachen Schaltungen sehr viele Oberwellen und stören damit andere Funkdienste z. B. den Flugfunk, was ein enormes Sicherheistrisiko darstellt. Funkamateure benutzen solche einfachen Schaltungen gar nicht, sondern aufwendigere, die kaum Oberwellen erzeugen. Wer zum Radioabgleich einen Prüfsender benötigt, darf dazu nur fertige und zugelassene Produkte verwenden!


Bitte beachten Sie unbedingt die Warnhinweise!

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